Ehrenabend für die Fördermitglieder des BRK Dachau

Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG wird für 40 Jahre Fördermitgliedschaft beim BRK Dachau geehrt

Foto: Stellvertretend für seine 10.000 Fördermitglieder ehrte das BRK Dachau rund 80 Personen für ihre jahrelange Treue und Unterstützung. Letzte Reihe links: Bankvorstand Johann Schöpfel

Dachau – Seit 40 Jahren ist die Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG Fördermitglied beim BRK Dachau. Im Rahmen eines Ehrenabends nahm  Vorstandsmitglied Johann Schöpfel die Ehrung stellvertretend für die Bank entgegen. Der BRK Kreisverband veranstaltete für die Freunde und Förderer im Rotkreuzsaal einen Ehrenabend. Eingeladen waren alle, „denen das BRK lieb und teuer ist“, wie der Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath in seiner Begrüßung betonte. Geehrt wurden rund 80 anwesende Gäste für 25-jährige bis 55-jährige Fördermitgliedschaft. Damit stellen diese einen repräsentativen Ausschnitt aus den rund 10.000 Fördermitgliedern des BRK Dachau dar. „Unser Dank gebührt Ihnen, weil sie das Ehrenamt unterstützen. Nur so können wir in diesem Umfang - ohne Ansehen der Person, überkonfessionell und überparteilich - helfen“, so Bernhard Seidenath, Die stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki staunte: „Allen Respekt! Bei der Zahl habe ich gleich zwei Mal hinhören müssen.“ Sie betonte: „Ich bin froh, dass wir in Bayern die höchste Ehrenamtsquote haben. Auf diese Weise kann eine aktive Bürgergesellschaft nicht nur formuliert, sondern auch gelebt werden.“

Oberbürgermeister Florian Hartmann sprach an, dass es für die vielfältigen Aufgaben des BRK Dachau über das ehrenamtliche Engagement hinaus natürlich auch Geld brauche. Er richtete sich an die Geehrten: „Als langjährige Fördermitglieder sind Sie mit Ihren Beiträgen eine wichtige Stütze des BRK. Ohne Ihre Unterstützung gäbe es in Stadt und Landkreis eine weitaus größere Zahl von Menschen, denen es deutlich schlechter ginge.“

Der Abend wurde von Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka auch genutzt, um die unterschiedlichen Bereiche des BRK in einer kurzweiligen Moderation vorzustellen. So kamen Mitarbeiter aus der Kinderbetreuung, aus Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie aus der Aktion „Kinder für Kinder“ zu Wort. Die Mädchen des Karlsfelder Hortes Mooshüpfer gaben als „Supergirls“ eine tänzerische Einlage. Dort werden 150 Kinder aus 27 Nationen betreut. Hortleiterin Monika Lipske zeigte mit Maskottchen Paule ihre Künste als Bauchrednerin und berichtete über die Schwerpunkte in der Kinderbetreuung: „Die Kinder haben bei uns Mitbestimmungsrecht. Sie sind die Hauptpersonen.“ Angelika Kniesl, die seit 34 Jahren hauptamtlich für das BRK arbeitet, stellte das Projekt „Kinder für Kinder“ vor. Die Aktion, die heuer ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, unterstützt Kinder aus bedürftigen Familien und beinhaltet einen Volksfestbesuch, einen ganztägigen Ausflug sowie eine Weihnachtsfeier. Die Aktionen werden aus Spenden und dem BRK-Weihnachtsbasar finanziert. Kreisbereitschaftsleiter Reinhard Weber stellte am Beispiel des Amoklaufes im Juli im OEZ, bei dem neun Menschen getötet wurden, die Arbeit von Katastrophenschutz, Betreuungs- und Sanitätsdienst vor. „Im Tätigkeitsfeld der Bereitschaften arbeiten wir mit rund 450 Personen zusammen“, so Reinhard Weber. Dass das Team der Verwaltung auch noch wunderbar kochen kann, bewies es miteinem wohlschmeckenden Schweinsbraten für die Gäste. Serviert wurde das Essen von der SEG-Betreuung unter der Leitung von Angelika Gumowski.

Die Ehrungen von Privatpersonen, Vereinen und Institutionen wurden in Fünfjahresschritten vorgenommen. Für 25 Jahre Fördermitgliedschaft wurde unter anderem Angelika Eben-Reischl geehrt, für 40 Jahre mit vielen anderen Maria Lechner, Josef Eigner sowie die Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG, für 45 Jahre der Bergkirchner Bürgermeister Simon Landmann, für 50 Jahre Unterstützung der ASV Dachau, der TSV Dachau 1865 sowie Franziska Schmid. Am längsten unterstützt Hannelore Kottermaier mit ihren Beiträgen das BRK Dachau. Die Dachauerin ist seit 55 Jahren Fördermitglied.