Achtung: Gestohlene PayPal-Zugangsdaten im Umlauf
Worum geht es?
Im Internet sind aktuell Millionen von PayPal-Zugangsdaten aufgetaucht. Dabei handelt es sich um Kombinationen aus E-Mail-Adressen und Passwörtern, die von Kriminellen missbraucht werden könnten.
Was bedeutet das für Sie?
Wenn Ihre Daten betroffen sind, könnten Fremde versuchen, sich in Ihr PayPal-Konto oder andere Online-Dienste einzuloggen. Das kann zu unberechtigten Zahlungen oder Betrugsversuchen führen.
Was können Sie jetzt tun?
- Prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist. Hierzu können Sie verschiedene Leak-Checker nutzen:
Experte.de E-Mail Check (deutsch)
Leak Checker der Universität Bonn (deutsch)
- Ändern Sie Ihr Passwort bei PayPal – und überall dort, wo Sie das gleiche Passwort nutzen.
- Verwenden Sie für jeden Dienst ein eigenes, sicheres Passwort.
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung (2FA) bei PayPal: So brauchen Sie zusätzlich zum Passwort noch einen Bestätigungscode.
- Behalten Sie Ihr Konto im Blick und melden Sie ungewöhnliche Zahlungen sofort.
Was tun, wenn Ihre Daten unautorisiert veröffentlicht (geleakt) wurden?
- Passwörter sofort ändern – auch bei allen anderen Diensten, bei denen Sie dieselbe Kombination nutzen.
- PayPal informieren und gegebenenfalls das Konto vorübergehend sperren lassen.
- Bankkonto und Kreditkarten im Auge behalten. Melden Sie unberechtigte Abbuchungen sofort Ihrer Bank.
- Vorsicht vor Phishing-Mails: Kriminelle könnten Ihre Daten nutzen, um täuschend echte Nachrichten zu verschicken. Öffnen Sie keine verdächtigen Links oder Anhänge.