Plötzlich Pflegefall....was dann?

Es kann uns alle treffen!

Alles in seinem Sinne geregelt zu haben, verleiht ein befreiendes, sicheres Gefühl. In der heutigen Zeit ist es leider unerlässlich geworden, sich rechtzeitig selbst um die eigene Versorgung im Alter, als auch um die Betreuung, Pflege und Begleitung seiner Familienmitglieder zu kümmern.

Unsere Generationenberater

Was ist Ihnen wichtig?

  • Die Handlungsfähigkeit in der Familie sicherstellen.
  • Im Pflegefall den Angehörigen bzw. Kindern nicht zur Last fallen.
  • Die Vermögenswerte schützen, erhalten  sowie an die nächste Generation übertragen.
  • Die frühzeitige Weichenstellung, um den Familienfrieden zu erhalten und Erbauseinandersetzungen zu vermeiden.
  • Die gezielte Gestaltung des Vermögens durch "richtiges" vererben/schenken aus steuerlicher Sicht.

Notfallplanung

  • Vorsorgevollmacht
  • Betreuungsverfügung
  • Patientenverfügung

Vorsorgeplanung

  • Vermögen für Familienangehörige schützen
  • Hinterbliebenenversorgung

Nachfolgeplanung

  • Nachlassgestaltung
  • Konzept zur Nachfolge
Vollmacht/Betreuungsverfügung

Mit einer Unterschrift legen Sie fest, wer Sie betreuen soll.

Es kann für jeden von uns Situationen geben, in denen man seine eigenen Angelegenheiten nicht regeln kann: Vor Krankheit, Unfall oder pflegebedürtigkeit ist niemand gefeit. Mit einer einzigen Unterschrift kann man Dritte beauftragen, seine Geld-, Gesundheits-, Wohnungsangelegeheiten usw. bis hin zur Vertretung vor Gericht für die eigene Person zu erledigen.

Patientenverfügung

Sie legen Ihren medizinischen Willen für die Zeit fest, in der Sie sich nicht äußern können.

Lebenserhaltende oder verkürzende Maßnahmen, Meinung zur Organspende, Sterbebegleitung u.v.m. sollte jeder selbst festlegen. Angehörige sind damit in aller Regel überfordert. Sie dürfen auch keine lebensverkürzende maßnahmen anordnen oder Patientenverfügungen erstellen.

Zeit der Pflege/Elternunterhalt

Zeit der Pflege

Der Finanzbedarf für die Pflegekosten ist enorm. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Eheleuten mindestens ein Pflegefall eintritt, liegt bei 80 %. Die durchschnitlliche Pflegezeit steigt und die eigene Familie ist vielfach auf fremde Hilfe angewiesen. Wer nicht vorsorgt, fällt seinen Kindern finanziell zur Last.

Elternunterhalt

Wenn Eltern zum Pflegefall werden, sind Kinder aufgerufen, die Pflege zu leisten oder den finanziellen Aufwand zu stemmen. Schwiegerkinder mit ihrem Einkommen und eigenes Vermögen können herangezogen werden. Wenn das Sozialamt in Vorlage geht, kann es zu einem Titel kommen, der den eigenen Nachlass schmälert. Auf diese Weise wirkt sich Elternunterhalt auch auf Enkel aus.

Testament

Früher haben Eheleute mit dem Testament auf Gegenseitigkeit (Berliner Testament) Vorsorge getroffen, damit der überlebende Ehepartner abgesichert ist. Erbschaftssteuer spielte nur bei wirklich reichen Familien eine Rolle. Durch die Gesetzesreformen und geringere Anzahl der Nachkommen bittet der Staat heute schneller zur Kasse.

Wissenswertes

  • Setzen Sie sich früh genug mit Ihrer Zukunft auseinander. Unsere Generationenberater:innen helfen Ihnen gerne dabei.
  • Falls Sie eine Person des vollen Vertrauens haben, können Sie eine Vollmacht erstellen. Alternativ kann das Gericht durch die Betreuungsverfügung bei Erteilung und durch die Kontrolle mitwirken.
  • Da sich ein Arzt am besten mit der Gesundheit auskennt wird er Ihnen beim Ausfüllen einer Patientenverfügung behilflich sein und aufkommende Fragen klären.
  • Im Falle eines Pflegefalles sollten Sie sich einen Fachanwalt für Elternunterhalt nehmen.
  • Überprüfen Sie bei der Erstellung des Testaments, ob die gesetzliche Erbfolge mit dem wirklichen Willen tatsächlich übereinstimmt.

    Stichwörter: Patchwork-Familien, ungeliebte Kinder, Schwiegerkinder und Kinderlose. Bei Patchwork-Familien werden Pflichtteilsansprüche oft eingeklagt.

Ablauf der Generationenberatung bei der Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG

 

  • Aufnahme und Erfassung Ihrer persönlichen Wünsche und Ziele
  • Zusammenstellung der persönlichen Daten (Familienaufstellung, Vermögensaufstellung, Liquiditätsrechnung, etc.)
  • Analyse der IST-Situation
  • Erstellen einer Expertise mit Handlungsempfehlungen unter Berücksichtigung der verschiedenen Lebenssituationen
  • Gespräch mit dem Kunden (evtl. auch mit Rechtsanwalt und Steuerberater)
  • Umsetzung der Empfehlung