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Drei Dachauer Banken und die Stadt Dachau spenden insgesamt 28.000 Euro für das neue HvO-Fahrzeug des BRK Dachau

Dachau – Für das neue Fahrzeug des Helfers vor Ort (HvO) in Dachau leisteten die Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG, die Sparkasse Dachau und die Sparda-Bank-Filiale in Dachau über ihren Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. einen wesentlichen finanziellen Beitrag. Auch die Große Kreisstadt Dachau ist von der ehrenamtlichen Ersthelfer-Einrichtung überzeugt und spendete ebenfalls.

 

Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath, der Bereichsleiter Lokale Dienste & Service, Max Frisch, Bereitschaftsleiter Benjamin Sanchez und Lisa Allert aus der Servicestelle Ehrenamt begrüßten die Vertreter der Spenderbanken und den Oberbürgermeister Florian Hartmann am Rotkreuzplatz, um das neue HvO-Fahrzeug, einen BMW X1, vorzustellen.

Florian Rohrmüller, Marketingleiter und Pressesprecher der VR Bank Dachau, überreichte einen symbolischen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Jürgen Vogt, Filialleiter der Sparda Bank Dachau, hatte einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro dabei, und das Stifterforum der Sparkasse Dachau, vertreten durch den Stiftungsmanager Benjamin Bertl, spendete weitere 3.000 Euro. Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann spendete im Namen der Großen Kreisstadt 10.000 Euro. Bei der Einführung des HvO in Dachau 2018 hatte er die Schirmherrschaft übernommen und einen Defibrillator für das Einsatzfahrzeug gespendet.

Bernhard Seidenath bedankte sich im Namen des BRK-Kreisverbandes Dachau: „Der HvO wird rein ehrenamtlich betrieben. Auch für die Fahrzeugkosten gibt es keine Refinanzierungsmöglichkeiten. Die Finanzierung des Autos ist daher ein Gemeinschaftswerk. Und die Spende lohnt sich. Denn das größte Geschenk ist die eigene Gesundheit. Und dafür steht der HvO, der oft schneller da sein kann als der Regelrettungsdienst.“

Der HvO wurde am 1. März 2018 auch im Dachauer Stadtgebiet eingeführt – damals ein Novum, denn bis zu diesem Zeitpunkt fuhren die Helfer vor Ort vor allem in ländlicheren Bereichen, wo es mitunter 12 Minuten dauern kann, bis Rettungswagen und Notarzt zum Einsatzort kommen. Auch in Dachau dient der HvO mit ersten lebensrettenden Maßnahmen der Überbrückung, bis der Rettungsdienst da ist.

Mit dem eigenfinanzierten Helfer vor Ort sorgt das BRK Dachau somit auch im gesamten Stadtgebiet für eine Unterstützung des Rettungsdienstes. Denn gerade bei einem Herzstillstand ist die Reanimation entscheidend, bis der Rettungswagen eintrifft: Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10 Prozent. Elf ehrenamtliche HvO-Fahrerinnen und Fahrer stehen an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Bereitschaftsleiter Benjamin Sanchez berichtete, dass der HvO in Dachau im Jahr 2025 mit 142 Einsätzen insgesamt 1.750 Stunden im Dienst war. Florian Rohrmüller von der VR Bank Dachau betonte: „Der HvO Dachau ist eine wunderbare und sinnvolle Ergänzung der Rettungskette vor Ort, die wir gerne unterstützen.“ Jürgen Vogt von der Sparda Bank schloss sich an: „Wir unterstützen das Rote Kreuz regelmäßig immer wieder mit Spenden, gerade auch in diesem Fall. Der HvO ist unbedingt notwendig, denn in einem Notfall zählt jede Minute.“

Spendenübergabe mit Vertreter der Stadt Dachau, VR Dachau, Sparkasse Dachau und dem BRK Dachau vor einem Auto.

Foto (von li nach re): Max Frisch, Jürgen Vogt, Lisa Allert, Benjamin Sanchez, Bernhard Seidenath, Florian Rohrmüller, Benjamin Bertl und Florian Hartmann.